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Bleiwäsche (929 Einwohner) ist der südlichste Ortsteil der Stadt Bad Wünnenberg und weist mit 480 m ü. NN ("Schweinskopf") die höchste Stelle im gesamten Regierungsbezirk Detmold auf. Die erste Besiedlung begann bereits in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Hier wird eine Ansieldung mit dem Namen Thedbaldinghusen, die zum Pfarrdorf Vesperthe (heutige Gegend von Fürstenberg) gehörte erwähnt. Die Gründung des Dorfes Bleiwäsche kann um das Jahr 1540 angesetzt werden. Im 16. Jahrhundert wurden abbauwürdige Blei- und Silbererze entdeckt und abgebaut. In Folge dieser Bergbautätigkeiten wurde der Ort Bleiwäsche gegründet. Der Bergbau wurde bald eingestellt, jedoch 1735 wieder aufgenommen. Da aber in Deutschland andere Bergbaubetriebe ergiebigere Ausbeuten erzielten, wurde der Betrieb nach wenigen Jahren wieder eingestellt. Der Straßenname "Auf den Schächten" weist heute noch darauf hin, dass hier wohl die meisten Schächte zu finden waren. Diese hatten eine Tiefe von bis zu 60 Metern. Auch im Lühlingsbachtal sind noch Zeugen der damaligen Bergbauaktivitäten in Form von Bergbauhalden, Pingen und Stollen zu finden.
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