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Informationen zum Haushaltsplan 2015

Informationen zum Haushaltsplan 2015 von Bürgermeister Menne

In der Ratssitzung am 19.03.2015 wurde die Haushaltssatzung für 2015 mit Anlagen einstimmig beschlossen.
Mit dieser einstimmigen Beschlussfassung wird wieder einmal deutlich, dass alle im Rat vertretenden Fraktionen harmonisch zusammenarbeiten und trotz mancher unterschiedlicher Bewertung von Einzelfragen vorausschauend und nachhaltig die Bad Wünnenberger Kommunalpolitik gestalten, die dem Wohl der Stadt und ihrer Menschen dient.

Bezüglich der Finanzsituation der Stadt Bad Wünnenberg stellten alle Fraktionsvorsitzenden in ihren Haushaltsreden fest, dass die moderate Erhöhung der Grund- und Gewerbesteuern und ein Mehr an Schlüsselzuweisungen und Kurortehilfe helfen, die Finanzlage zu verbessern.
Die positive Entwicklung der letzten Monate, darin waren sich alle Fraktionsvorsitzenden einig, wurde vor allem erleichtert durch die gestiegenen Einnahmen aus der Gewerbesteuer (insgesamt 7,1 Mill. € in 2014).
Hier zahlt sich aus, dass die Stadt in den vergangenen Jahren kontinuierlich das Angebot an Industrie- und Gewerbeflächen erweitert hat. Mit unseren Standortvorteilen (u.a. unmittelbare Lage am Autobahnkreuz A 33 / A 44) konnten etliche Firmen unterschiedlichster Branchen für Bad Wünnenberg gewonnen werden.

Die positive Folge war ein Mehr an Ausbildungs- und Arbeitsplätzen. Diese wiederum sind günstige Rahmenbedingungen, die einen Wohnort für junge Familien attraktiv machen. Im Zusammenhang mit der Lebens- und Wohnqualität muss auch dem demographischen Wandel zunehmend Rechnung getragen werden.
Die Stadt Bad Wünnenberg steuert dem entgegen, indem nicht nur für junge Familien z.B. günstige Bauplatzpreise und ein gutes Bildungsangebot vorgehalten werden, sondern auch die Bedürfnisse der älteren Generation Beachtung finden. Einer der Schritte, Bad Wünnenberg auch für die immer älter werdende Bevölkerung interessant zu halten bzw zu machen, wird mit dem Mehrgenerationenpark im Naturerlebnis „Aatal“ gelingen.

Auch der Gesundheitsbereich mit seinen unterschiedlichen Fassetten spielt dabei eine große Rolle, den wir unterstützen. Ortsnahe Einkaufsmöglichkeiten stehen für kurze Wege. Wir sind froh, dass sich die diesbezügliche Infrastruktur in unseren Stadt so gut entwickelt hat. Mit den Bildungsangeboten in unserer Stadt von der Kindertagesstätte für unsere Kleinsten, über die Grundschulen bis hin zur Sekundarschule mit der Möglichkeit, die Fachoberschulreife zu erwerben, und den interessanten Veranstaltungen der VHS sind wir gut positioniert.

In einer Zeit, in der die Gesellschaft hohe Anforderungen an den Einzelnen stellt, ist gerade für unsere Kinder und Familien Unterstützung wichtig. Hier leisten die Sozialarbeiterinnen als Ansprechpartnerinnen in den Schulen und den Jugendtreffs fachlich kompetente Hilfestellung.
Konsens bestand auch innerhalb aller Fraktionen, die ehrenamtliche Vereinsarbeit wie bisher künftig mit freiwilligen Leistungen der Stadt zu unterstützen. Gerade die Vereinsarbeit ist es, die den Zusammenhalt in unseren Dörfern fördert und die für alle Altersgruppen sinnvolle und attraktive Freizeitgestaltung anbietet. Ein Zusammenleben von alten und jungen Menschen in dörflicher Gemeinschaft und generationsübergreifenden Angeboten ist unverzichtbar, damit unsere Dörfer auch künftig mit Leben erfüllt bleiben.

Nach der Brandschadensregulierung des Spanckenhofes steht dieses ortsbildprägende Gebäude bis zum Ende des Jahres 2015 wieder zur Verfügung. Hier wird die detaillierte Nutzung der Räumlichkeiten abzustimmen sein. Hervorgehoben wurde in den Haushaltsreden auch die Ausstattung der Feuerwehren. Ein in letzter Zeit optimierter Fahrzeugpark und in diesem Jahr weitere anstehende Anschaffungen (z.B. Digitalfunk) unterstützen unsere Wehren bei ihrer schwierigen Arbeit und den steigenden Anforderungen. Das ist richtig und wichtig, denn sie leisten mit ihrer uneigennützigen Arbeit einen wichtigen Beitrag für unsere Sicherheit.

Erfreulich wurde festgestellt, dass die Arbeiten an der Umgehungsstraße B 480 n Bad Wünnenberg im Zeitplan liegen.

Als eine besondere Herausforderung in nächster Zeit wurde die Unterbringung der zu erwartenden Flüchtlinge und Asylanten benannt. Dank der Mithilfe engagierter Bürgerinnen und Bürger (z.B. im „Runden Tisch in Bad Wünnenberg“) wird diese Aufgabe gemeinsam bewältigt werden müssen und können. Die Gründung der Stadtwerke wurde im Hinblick auf künftige Entwicklungsmöglichkeiten (Optimierung der Verund Entsorgung sowie Betätigung im Bereich erneuerbare Energien) fraktionsübergreifend begrüßt.

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