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Historischer Stadtrundgang eröffnet

Historischer Stadtrundgang eröffnet

Wöhler-Lauf

Aus welcher Epoche stammt die katholische Pfarrkirche? Was ist ein Kump? Wo befinden sich die letzten Reste der Stadtmauer? Aus welcher Zeit stammen die Grabsteine des jüdischen Friedhofs? Woher kamen die Steine für den Wiederaufbau des Wehrturms? Was ist ein Spieker und wie steht es um die aktive Brauchtumspflege im Ort? Diese und viele weitere Fragen beantwortet der neue „Historische Stadtrundgang“ in Bad Wünnenberg.

Bürgermeister Christoph Rüther eröffnete den Rundgang, der in der Oberstadt von Bad Wünnenberg an derzeit sechs Stationen über historisch bedeutsame Orte und Gebäude informiert. Unter Regie von Karl Scharfen und mit finanzieller Unterstützung des Zweckverbands „Erholungsgebiet Bad Wünnenberg/Büren“ und des Landes Nordrhein-Westfalen entstanden die anschaulich gestalteten Informationstafeln. Beginnend an der katholischen Pfarrkirche führt der Stadtrundgang über den Kump und den Wehrturm zum jüdischen Friedhof sowie zur Stadtmauer und endet schließlich am historischen Speicher. Über QR-Codes an den Informationstafeln, die man mit dem Smartphone einscannen kann, gelangt man zum neu gestalteten Internetauftritt des Zweckverbands (www.wuennenberg-bueren.de). Dort kann man die Stationen und den Verlauf des Stadtrundgangs abrufen.

Zur Eröffnung waren neben Vertretern aus dem Stadtrat alle Beteiligten des Projekts eingeladen. Texte und Fotos der Tafeln wurden von Karl Scharfen, Gertrud Tölle, Gerda Vonnahme-Bär und Marion Schnell erstellt. Franz Riepe, Rudi Ebbers und Heinz Tölle steuerten weitere Fotos bei. Beim mühsamen Aufstellen per Hand halfen Johannes Ostwald, Hubert Schäfer und Hans Wistuba.

Nach einer Tour zu den einzelnen Stationen mit kurzen Erläuterungen gab es einen gemütlichen Abschluss am historischen Speicher. Dieser ist jeden ersten Sonntag im Monat von 14:00 bis 16:30 Uhr zur Besichtigung geöffnet, es werden Kaffee und Kuchen gereicht. Zudem finden dort regelmäßig Vorführungen und Workshops des Heimatvereins Wünnenberg statt.

Für das nächste Jahr ist bereits die Erweiterung des Rundgangs um zusätzliche, historisch bedeutsame Orte in der Unterstadt geplant. Dann sollen der Spanckenhof, die Zehnthäuser, der Standort der Synagoge bzw. der jüdischen Schule, die Antoniuskapelle sowie die dort nach den großen Bränden im 18. Jahrhundert neu angelegten, parallel verlaufenden Straßenzüge näher beleuchtet werden.

Weitere Informationen und Details zum „Historischen Stadtrundgang“ finden Sie auf der Homepage des Zweckverbands „Erholungsgebiet Bad Wünnenberg/Büren“, www.wuennenberg-bueren.de.

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Die Gäste des Eröffnungs-Rundgangs, unter anderem Bürgermeister Christoph Rüther und Rudi Ebbers (vorne, v.l.) Bad Wünnenberg
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