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Wöhler-Lauf mit über 800 Teilnehmern

Wöhler-Lauf mit über 800 Teilnehmern

Wöhler-Lauf

Glückliche Gesichter beim Wöhler-Lauf

Um die 20 Grad, dazu ein Sonne-Wolken-Mix, gut ausgeschilderte Strecken und optimale Verpflegung während der Läufe – über gute Bedingungen durften sich die Teilnehmer des Wöhler-Laufs rund um die Aabach-Talsperre am vergangenen Sonntag freuen. Rund 830 Sportler schnürten bei der Veranstaltung des TuS Bad Wünnenberg ihre Schuhe.

Vier Distanzen wurden unter die Füße genommen, alle zählten für den Hochstift-Cup, drei (5, 10 und 21 Kilometer) für den Hochsauerländer-Laufcup. Den Anfang machten die Schüler über die 1,5 Kilometer-Distanz. An die Spitze des Laufs setzte sich Julius Hoffmann (Warburger SV), der nach 5:19 Minuten über die Ziellinie an der Aabach-Talsperre lief. Zweite wurde Ann-Christin Ströning (TSVE 1890 Bielefeld/5:42 Min.), die entsprechend in der Mädchen-Wertung oben auf dem Podest stand. Nur vier Sekunden nach ihr lief als Dritter Jannis Menze (LC Paderborn/5:46 Min.) ins Ziel, der vor Leonhard Rustemeier (5:48 Min.) Zweiter bei den Jungen wurde. Bei den Mädchen gingen die Plätze zwei und drei an Mia Kuhaupt (Warburger SV/5:44 Min.) und Klara Gerke (TuS Wadersloh/ 6:08 Min.)

Über die 5 Kilometer-Strecke durften sich die Bad Wünnenberger über einen eindeutigen Start-Ziel-Sieg freuen. Das Lauf-Talent Leonhard Scheike sicherte sich den ersten Platz, sehr zur Freude von Chef-Organisator Ferdi Borghoff. „Das ist ein ganz besonderer Sieg. In den vergangenen beiden Jahren ist er als 12- und 13-Jähriger jeweils Zweiter geworden. In diesem Jahr hat er mit klarem Vorsprung den Lauf für sich entschieden.“ Der 14-Jährige kam nach 17:13 Minuten ins Ziel, der Zweitplatzierte Matthias Berkemeier (TV Jahn Bad Driburg/18:48 Min.) über eineinhalb Minuten später. Dritter wurde Christoph Giefers (TuS 13 Hembsen/19:17 Min.). Die Frauen-Wertung entschied Klara Kuhaupt (Warburger SV/21:02 Min.) vor Charlotte Esken (LC Paderborn/21:45 Min.) und Marie Albers (Warburger SV/21:46 Min.) für sich.

Nicht nur der Sieg des Lokalmatadoren sorgte bei Ferdi Borghoff für gute Laune, sondern der gesamte Veranstaltungsverlauf. „Es lief sehr, sehr gut. Vor allem das Wetter hat im Gegensatz zum Vorjahr mitgespielt.“ Im vergangenen Jahr hatten die Läufer mit Niederschlägen zu kämpfen, am vergangenen Wochenende ließ sich die Sonne immer mal wieder blicken und begleitet auch die 10 Kilometer-Läufer auf dem Rundkurs rund um die Aabach-Talsperre. In dem mit 363 Läufern größten Feld gewann Nikolaj Dorka (PSV Grün-Weiß Kassel) mit einer Spitzen-Zeit von 35:06 Minuten und verhinderte so einen Doppelsieg von „Delbrück läuft“: Ajosha Pilot (35:16 Min.) und Wolfgang Freitag (35:31 Min.) landeten auf den Plätzen zwei und drei. Bei den Frauen siegte Sabine Engels (LC Solbad Ravensberg/40:15 Min.) vor Maria Albrecht (NonStop Ultra Brakel/40:29 Minuten) und Elke Wolf (SSC Scharmede /42:11 Min.).

Für einen besonderen Hingucker sorgte auf dieser Distanz Mathias Schmidt aus Egger. Der sogenannte „Firefighter OWL“ lief in kompletter Feuerwehrmontur für den guten Zweck. „Die komplette Ausrüstung wiegt rund 30 Kilo, das Schlimmste ist allerdings nicht das Gewicht, sondern der Hitzestau“, erklärte er. Nach 1:10:14 Stunde überquerte er die Ziellinie. Im 10 Kilometer-Nordic Walking-Wettkampf gewann Piotr Grzybala in 1:05:35 Stunde.

Die Halbmarathon-Route führte zunächst entlang des ebenerdigen Rundkurses an der Talsperre und machte dann eine Schleife in den angrenzenden Wald, in dem die Strecke leicht bergauf führte. Für Ludger Schröer aus Münster stellte dies kein Problem dar: er gewann in 1:20:28 Stunde vor Thomas Ryba (Hildfeld/1:22:13 Stunde) und Thorsten Günther (1. Tri Club Paderborn/1:22:19 Stunde). Bei den Frauen war Silvia Krull (Gümi Ausdauersport/1:30:48 Stunde) nicht zu schlagen, es folgten Ulrike Koepe (LT Elsen-Wewer/1:34:25 Stunde) und Kathrin Kleinschnittger aus Fürstenberg (1:39:35 Stunde).

Jede Menge Lob der teilnehmenden Sportler erhielt der Veranstalter TuS Bad Wünnenberg im Anschluss an die Läufe. „Die Strecke ist gut ausgeschildert, die Verpflegung unterwegs optimal“, lautet der eindeutige Tenor. Der gute Ruf des Laufs in Bad Wünnenberg sorgte dafür, dass nicht nur Läufer aus der Region anreisten, sondern auch Sportler aus dem Ruhrgebiet und dem Münsterland. Der Dank von Chef-Organisator Ferdi Borghoff ging im Anschluss an die Läufe natürlich an die rund 50 Helfer und die Firma Wöhler, die die Veranstaltung tatkräftig unterstützten. Besonders hervor hob er das Engagement von Hubert Hillebrand, der bereits seit der ersten Ausgabe des Wöhler-Laufs vor 34 Jahren für die Zeitmessung im Zielbereich verantwortlich ist.

Zur Homepage des TuS Bad Wünnenberg

Ergebnisse des Wöhler-Laufs

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Der Start des Schüler-Laufs Nikolai Dering
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