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Pojekt "Ökoprofit"

Pojekt "Ökoprofit"

Artikel vom 05.09.2019

In der dritten Runde des Projekts Ökoprofit des Kreises Paderborn haben zehn Unternehmen und Einrichtungen bewiesen, dass Umweltschutz und wirtschaftlicher Gewinn kein Gegensatz sein muss. Für ihren erfolgreichen Einsatz wurden die Ökoprofit-Teilnehmer nun ausgezeichnet.

„Als wir vor fünf Jahren mit Ökoprofit begannen, war Greta Thunberg gerade erst elf Jahre alt. Ein aktueller Blick in die Welt zeigt aber, dass noch viel zu tun ist“, sagt Landrat Manfred Müller. Etwas tun wollen auch die zehn Teilnehmer der dritten Projektrunde, unteranderem auch Wöhler Technik aus Bad Wünnenberg. Über ein Jahr lang haben sie sich regelmäßig mit den Mitarbeitern der Servicestelle Wirtschaft des Kreises Paderborn und Elmar Stevens von B.A.U.M. Consult getroffen und überlegt, mit welchen Maßnahmen und Investitionen sie in ihren Unternehmen Abfall, Wasser oder Strom einsparen können. Dabei immer den wirtschaftlichen Vorteil im Blick.

76 Einzelmaßnahmen haben die Teilnehmer im Projektjahr angepackt. Für Paradebeispiele sorgte unteranderem die Katholische Hochschule Paderborn, die USB-Sticks statt Mappen mit Informationen zum Schuljahres-Start bekamen. Ein anderes Beispiel ist die Firma FBM care aus Salzkotten, die nun ihren Kaffee statt aus Wegwerf- aus Mehrwegbecher trinkt. Andere wagten größere Investitionen für die Umwelt, die sich aber mittel- und längerfristig positiv auf den Gewinn auszahlen. So hat unter anderem die Firma Laufer aus Hövelhof eine Photovoltaik-Anlage angeschafft oder die meisten Teilnehmer haben sukzessive alle Lampen auf LED umgestellt.

Die Erfolge der langfristigen Maßnahmen werden erst in einigen Jahren berechnet werden können. Aber von 39 Maßnahmen sind schon jetzt die Einspareffekte messbar. Zusammen sparen die Teilnehmer nun jährlich rund 17 Tonnen Abfall, 1.193 m³ Wasser und 684.000 kWh Energie. Gleichzeitig konnten bis zum Projektabschluss 126.000 Euro von den Unternehmen eingespart werden.

„Wir können die Welt nicht im Alleingang retten. Aber mit vielen kleineren Maßnahmen können wir etwas bewegen,“ dankt der Vertreter des Ministeriums den Teilnehmern. Und verdeutlicht: „Die entwickelten Länder mit großem Know-how und hohen technologischen Standards müssen vorangehen. Gerade wir haben doch die wirtschaftlichen und technologischen Möglichkeiten, die Weichen neu zu stellen!"

In der dritten Ökoprofit-Runde im Kreis Paderborn wurden ausgezeichnet: Bethel.regional (UW Pantanus-Carré), Clemens August von Galen Haus, FMB care GmbH, Ikemeyer Schlebrügge GbR, Katholische Hochschule NRW (Abteilung Paderborn), Laufer GmbH Co. KG, Städtische Gesamtschule Delbrück, Taxi Klima GmbH und die Stiftung Westphalenhof sowie als Rezertifizierung die Wöhler Technik GmbH. Am Ende waren sich alle Teilnehmer einig: Es war anstrengend, aber es hat sich gelohnt. Und noch einen positiven Effekt zählt eine Teilnehmerin unter zustimmenden Murmel der anderen Projektbeteiligten auf: „Ich habe jetzt auch zu Hause ökologisch aufgeräumt und achte privat mehr auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz.“

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