Sprungmarken
Finden
Suche
Suche
Dynamische Navigation einblenden Dynamische Navigation ausblenden
Sie befinden sich hier:
Startseite
Rathaus
Aktuelles
Bad Wünnenberg setzt deutliches orangenes Zeichen gegen Gewalt

Bad Wünnenberg setzt deutliches orangenes Zeichen gegen Gewalt

Artikel vom 17.11.2022

Insgesamt fünf knallig orangene Bänke stehen nun in Borchen, Büren, Lichtenau, Salzkotten und Bad Wünnenberg. Sie sollen ein deutlich sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen setzen. Anlass ist der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen am 25. November. In den vergangenen Jahren wurden bekannte Gebäude in orangener Farbe angestrahlt, um auf diesen Tag aufmerksam zu machen. Die Farbe Orange wurde einheitlich von den Vereinten Nationen als Signalfarbe ausgesucht. Aufgrund der Energiekrise musste eine Alternative für den sogenannten „Orange Day“ gefunden werden. „So haben wir uns dieses Jahr für Bänke entschieden“, erklärt Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Bad Wünnenberg Ingrid Rüther. In Bad Wünnenberg wird die Bank am Spanckenhof ihren Platz finden.

Wie wichtig dieser Tag ist zeigt ein Blick in Statistiken: Ungefähr jede vierte Frau erlebt häusliche Gewalt. Viele Opfer geben sich selbst die Schuld, verheimlichen die Erlebnisse und schützen somit die Täter. Die „Orange Bank“ soll für dieses wichtige Thema sensibilisieren und auch informieren: Auf der Bank ist eine Plakette mit Adressen und Telefonnummern angebracht. Dort können Betroffene Beratung und Hilfe bekommen. In der Woche rund um den Gedenktag gegen Gewalt an Frauen und den Orange Day werden in allen Kommunen im Kreis zusätzlich orange Fahnen wehen. „Wir starten mit den Bänken in Bad Wünnenberg, Borchen, Büren, Lichtenau und Salzkotten mit dem Ziel, dies in den kommenden Jahren auf die anderen Kommunen im Kreisgebiet auszuweiten,“ so Kreisgleichstellungbeauftragte Simone Böhmer anlässlich des Projektes. Die besonderen Bänke sind in der Westfälischen Kunstschmiede in Fürstenberg von Alexander Wefers in Handarbeit entstanden.

Finden
Suche
Suche
Setzen sich ein gegen Gewalt an Frauen: Miriam Arens (Stadt Salzkotten), Rita Köllner (Stadt Delbrück), Manuela Fischer (Bad Lippspringe), Simone Böhmer (Kreis Paderborn), Christina Müller (Gemeinde Borchen), Rita Junker (Stadt Lichtenau), Ingrid Rüther (Stadt Bad Wünnenberg). Es fehlen Eva Bock (Stadt Büren) und Irene Lossin (Sennegemeinde Hövelhof). Bad Wünnenberg
1 / 1