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Bürgerversammlung "Wolfsgebiet Senne"

Bürgerversammlung "Wolfsgebiet Senne"

Artikel vom 17.01.2019

Pressemeldung der Bezirksregierung Detmold

Das Umweltministerium des Landes NRW hat Ende des vergangenen Jahres das „Wolfsgebiet Senne“ ausgewiesen. Anhand genetischer Analysen konnte im Bereich der Senne mehrfach ein weiblicher Wolf nachgewiesen werden. Experten gehen davon aus, dass das Tier standorttreu ist. Durch die Ausweisung als Wolfsgebiet können Nutztierhalter Förderungen zum Herdenschutz beantragen. Das Wolfsgebiet und die Pufferzone umfassen die gesamten bzw. Teile der Kreise Gütersloh, Lippe, Paderborn, Höxter sowie der Stadt Bielefeld.

Zur Information der Bürgerinnen und Bürger in Ostwestfalen-Lippe veranstaltet die Bezirksregierung Detmold eine zentrale Bürgerversammlung am

Montag, den 28. Januar 2019,
in der Aula des Gymnasiums Schloß Holte-Stukenbrock,
Holter Straße 155, 33758 Schloß Holte-Stukenbrock,
Einlass ist ab 16:30 Uhr, Beginn 17 Uhr.

Als Ansprechpartner werden zur Verfügung stehen:

  • Dr. Matthias Kaiser, Fachbereich 24 Artenschutz des Landesamts für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes NRW
  • Christian Stang, Referat III-4 Artenschutz des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW
  • Lutz Kunz, Leiter der Abteilung Umwelt der Bezirksregierung Detmold
  • Britta Kraus, Dezernat 51 Natur- und Landschaftsschutz der Bezirksregierung Münster
  • Brigitte Bremer und Christoph Gurny, Dezernat 51 Natur- und Landschaftsschutz der Bezirksregierung Detmold
  • Wiebke Mohrmann, Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen


Das „Wolfsgebiet Senne“ ist 922 Quadratkilometer groß und umfasst Teile der Kreise Gütersloh (Stadt Schloß Holte-Stukenbrock), Lippe (Städte Detmold, Horn-Bad Meinberg, Lage und Oerlinghausen, Gemeinden Augustdorf und Schlangen) und Paderborn (Städte Bad Lippspringe und Paderborn, Gemeinden Altenbeken und Hövelhof) sowie der Stadt Bielefeld (Teil südwestlich der A2/B 66).

Die umliegende „Pufferzone um das Wolfsgebiet“ umfasst auf einer Fläche von circa 3.390 Quadratkilometern den Großteil der kreisfreien Stadt Bielefeld, den östlichen Bereich des Kreises Gütersloh, den Nordosten des Kreises Lippe sowie die gesamten Kreise Paderborn und Höxter. In der Pufferzone sollen Präventionsmaßnahmen künftig ebenfalls gefördert werden. Anträge auf Förderung von Herdenschutzmaßnahmen sowie auf Entschädigung der durch einen Wolf verursachten Schäden im Fall des „Wolfsgebiets Senne“ können bei der Bezirksregierung Detmold als zuständige Bewilligungsbehörde (Dezernat 51) gestellt werden.

Weitere Informationen sind unter www.wolf.nrw zugänglich. Eine Karte des „Wolfsgebiets Senne“ einschließlich der umliegenden Pufferzone steht dort unter dem Menüpunkt „Wolfsmanagement“ / „Wolfsgebiet Senne“ zur Verfügung.

Weitere Angaben zum Wolfsmanagement in Nordrhein-Westfalen (Verbreitungskarte, Luchs- und Wolfsberater in NRW, Förderrichtlinien Wolf NRW) gibt es im Internetangebot des LANUV „Der Wolf in NRW“: www.lanuv.nrw.de unter dem Menüpunkt „Natur“ / „Artenschutz“ / „Der Wolf in NRW“.

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