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Vectoring-Ausbau

Vectoring-Ausbau

Artikel vom 17.08.2018

Der Breitbandausbau im Stadtgebiet Bad Wünnenberg liegt in den letzten Zügen! Für die Versorgung der Privathaushalte wurde in den vergangenen Monaten die Vectoring-Technik von der Deutschen Telekom, die den Auftrag der Stadt dazu erhalten hatte, installiert.

Um das schnelle Internet zu ermöglichen, verlegte die Deutsche Telekom auf eigene Kosten  insgesamt 25 Kilometer Glasfaser und rüstete 23 Kabelverzweiger auf bzw. ersetzte sie durch größere Multifunktionshäuser. Neben diesen Arbeiten wurde die vorhandene Infrastruktur technisch von VDSL auf Vectoring aufgewertet. 

Der Ausbau im Vorwahlgebiet 02957, der die Stadtteile Haaren und Helmern betrifft, ist abgeschlossen. Im Vorwahlgebiet 02953, der das restliche Stadtgebiet umfasst, sind die Arbeiten zum Großteil ebenfalls beendet. Die technische Umrüstung im Freizeitpark in Fürstenberg und in Teilen des Neubaugebiets in Leiberg wird in diesen Tagen abgeschlossen. Lediglich einige Haushalte aus Bad Wünnenberg müssen sich noch bis zum Ende des Jahres gedulden. Grund ist eine sogenannte Sonderschaltung, die entkoppelt werden muss.

Da das schnelle Internet nicht automatisch bei den Bürgern ankommt, sondern stattdessen eine technische Änderung vorgenommen werden muss, sollten diese Kontakt mit ihrem Internetanbieter aufnehmen. Die Deutsche Telekom steht mit einem Info-Mobil von Dienstag, 28. August, bis einschließlich Freitag, 31. August, auf dem Parkplatz des REWE-Marktes in Bad Wünnenberg (Leiberger Str. 10) und berät Interessierte. Kontakte zu weiteren möglichen Ansprechpartnern sind auf der städtischen Homepage www.bad-wuennenberg.de hinterlegt.

„Dank des Vectoring-Ausbaus sind nun telefonieren, surfen und fernsehen gleichzeitig möglich“, erklärt Bürgermeister Christoph Rüther, der den Breitbandausbau als absolutes Muss ansieht, an dem kein Weg vorbei geht. „Ich freue mich vor allem, dass wir auch kleinere Siedlungsbereiche, wie zum Beispiel Eilern, Elisenhof und Friedrichsgrund mit schnellem Internet versorgen konnten.“ Elisenhof zum Beispiel war bisher mit einer Bandbreite von 368 Kbit im Internet unterwegs. Zukünftig sind bis zu 100 Mbit beim Download und 40 Mbit beim Upload möglich.

Der Glasfaserausbau in den Gewerbegebieten ist ebenfalls schon weit voran geschritten. Die Leerrohrtrassen sind verlegt. Aktuell erfolgt in Haaren der Anschluss der Häuser bzw. Unternehmen. Zeitnah schließen sich die anderen Stadtteile an. Die Gesamtkosten für fünf Gewerbegebiete liegen bei rund 639.000 Euro, davon werden 511.000 Euro vom Land gefördert. Durchgeführt werden die Arbeiten von der Deutschen Telekom, die die bundesweite Ausschreibung für sich entschieden hatte.

Kontakte

Bürgerinnen und Bürger, die sich für das schnelle Internet interessieren, können sich bei folgenden Kontakten informieren und beraten lassen:


Internet: www.telekom.de/breitbandausbau-deutschland

Hotline (kostenlos): 0800330 1000.

Shops:

Telekom Shop, Westernstr. 25, 33098 Paderborn
Telekom Shop, Schildern 17, 33098 Paderborn
Telekom Shop, Detmolder Str. 47, 33100 Paderborn
teleMAX Datentechnik GmbH, Mönchstraße 32, 34431 Marsberg
Finke EDV Systeme, Buraniaweg 2, 33142 Büren

Infomobil:
Die Deutsche Telekom steht mit einem Info-Mobil von Dienstag, 28. August, bis einschließlich Freitag, 31. August, auf dem Parkplatz des REWE-Marktes in Bad Wünnenberg (Leiberger Str. 10).

Von dem Breitbandausbau der Telekom können übrigens auch die Kunden anderer Anbieter profitieren, wenn der Anbieter entsprechende Kapazitäten bei der Telekom einkauft.

Wissenswertes: So funktiniert "Vectoring"

Erfolg in drei Etappen.

Erstens: Auf der Strecke zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und dem Multifunktionsgehäuse wird das Kupferkabel durch Glasfaserkabel ersetzt. Glasfaser ist das schnellste Übertragungsmedium. Das hohe Tempo hat allerdings seinen Preis: Das Verlegen von Glasfaser kostet rund 70.000 Euro pro Kilometer.

Zweitens: Die grauen Kästen am Straßenrand werden intelligent. Sie werden mit modernster Technik ausgestattet und zu einer Art Mini-Vermittlungsstelle. Hier werden unter anderem die Datenpakete vom Kupferkabel auf die Glasfaser übergeben. Diese sogenannten Multifunktionsgehäuse (MFG) werden über das Ausbaugebiet verteilt. Die Entfernung zwischen Kunde und MFG soll möglichst gering sein. Es gilt die Faustformel: Je näher der Kunde am MFG wohnt, desto höher ist seine Geschwindigkeit.

Drittens: Die Kupferleitung, die vom MFG zum Kunden führt, wird mit der Vectoring-Technik schneller. Die neue Technik beseitigt die elektromagnetischen Störungen, die auf der Kupferleitung auftreten. Dadurch ist mehr Tempo beim Herauf- und Herunterladen möglich.

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