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Auslegung 67. Änderung des Flächennutzungsplans

Auslegung 67. Änderung des Flächennutzungsplans

Artikel vom 05.10.2022

Der Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Bad Wünnenberg hat in seiner Sitzung am 22.März 2018 einstimmig die Einleitung des Verfahrens zur Durchführung der 67. Änderung des Flächennutzungsplanes der Stadt Bad Wünnenberg beschlossen.

Das Büro „WWK Umweltplanung“ aus Warendorf wurde anschließend mit der Erarbeitung eines geänderten Flächennutzungsplanes zur Darstellung von Windkonzentrationszonen zur substanziellen Nutzung der Windenergie im Gebiet der Stadt Bad Wünnenberg beauftragt.

Zur Erarbeitung des Standortkonzeptes sind verschiedene Prüfkomplexe herangezogen worden, die in harte und weiche Tabuzonen unterteilt wurden. Das Standortkonzept zur räumlichen Steuerung berücksichtigt die folgenden Themenkomplexe: Naturhaushalt, Bebauung, Erholung, Verkehr, Ver- und Entsorgung, Landschaftsbild und Kulturgüter. Das Standortkonzept umfasst eine gesamträumliche Untersuchung des Stadtgebietes, um für den gesamten Außenbereich das Potenzial für die Entwicklung künftiger Windparks erkennen zu lassen.

Der Vorentwurf von Planwerk und Begründung zum Verfahren lagen in der Zeit vom 06.08.2021 bis einschließlich 27.09.2021 im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange sowie der Nachbargemeinden gem. § 4 Abs. 1 BauGB bzw. § 2 Abs. 2 BauGB öffentlich aus und sollten über die allgemeinen Ziele und Zwecke sowie die voraussichtlichen Auswirkungen der Planung unterrichten. Die Träger öffentlicher Belange wurden mit Schreiben vom 24.08.2021 beteiligt. Über die eingegangenen Stellungnahmen wurde in der Sitzung am 16.12.2021 berichtet.

Der Rat der Stadt Bad Wünnenberg hat in seiner Sitzung vom 07.04.2022 über die Vorsorgeabstände im Außenbereich und zur Wohnbebauung beraten. Die Abstandsflächen zu Außenbereichsflächen wurden auf 720 m Meter ab Fußmittelpunkt bis max. 640 m Rotorspitze und die Abstandsflächen zur Wohnbebauung auf 1000 m ab Fußmittelpunkt bis max. 920 m Rotorspitze festgelegen und im Flächennutzungsplan übernommen. Das führt zu wesentlichen Änderungen der im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung ausgelegten Konzentrationszonen. Von den rund 16.130 ha Stadtgebiet stehen nach Abzug der harten Tabukriterien, Innenbereichsflächen und entprivilegierter Bereiche faktisch noch 10.977 ha für die Windenergienutzung zur Verfügung. Das Standortkonzept stellt davon 1.672 ha als Konzentrationszonen dar und bietet der Windenergie mit einem Indizwert von 15,23 % ausreichend substanziellen Raum.

Die im Standortkonzept vorgesehenen Potenzialflächen stellen die nach Auswertung von Artenschutzgutachten (u.a. Artenschutzprüfung II) und erforderliche naturschutzfachliche Kartierungen, sowie die beauftragten avifaunistische Untersuchung (u.a. Horstsuchen, Brutplätze) und erfolgten Einzelfallbewertungen eingegrenzten Potenzialflächen dar.

Der Rat hat die Offenlegung und die öffentliche Beteiligung in der Ratssitzung vom 22.09.2022 beschlossen. Der Planentwurf zur 67. Änderung des Flächennutzungsplanes zur Ausweisung von Konzentrationszonen für die Windenergie mit der Begründung und den wesentlichen, bereits vorliegenden umweltbezogenen Stellungnahmen wird bis zum 07.11. hier öffentlich ausgelegt:

Weitere Stellungnahmen können bis zum 07.11. eingereicht werden.
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