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DLG Waldtage 2022: Umweltarbeitsgruppen aus dem Kneippkurort Bad Wünnenberg und der Energiestadt Lichtenau holen sich Informationen aus erster Hand

DLG Waldtage 2022: Umweltarbeitsgruppen aus dem Kneippkurort Bad Wünnenberg und der Energiestadt Lichtenau holen sich Informationen aus erster Hand

Artikel vom 14.09.2022

Unter der Moderation und Organisation der beiden Klimaschutzmanager Frank Segin, Bad Wünnenberg und Günter Voß, Energiestadt Lichtenau, fanden sich interessierte Mitglieder beider Umweltschutzarbeitsgruppen auf den DLG Waldtagen ein um sich über die aktuelle Lage und die großen Herausforderungen in der Forstwirtschaft zu informieren. Lena Vollmer, angehende Försterin aus Baden-Württemberg, die als fachkundige Expertin für die Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft (DLG) auf den Waldtagen in Lichtenau arbeitet, führte und begleitete die Gruppe über einen vierstündigen Rundgang mit direkten informellen Kontakt zu zahlreichen Ausstellern, die aus ihrem spannenden forstwirtschaftlichen Alltag berichteten.

Die zentralen Kernthemen, die die DLG Waldtage prägten, waren hierbei, der Auf- und Umbau zukunftsfähiger, klimaresistenter Wälder, der Erhalt und die Verbesserung der Biodiversität, Holz als wichtiger Bestandteil energetischer Versorgungssicherheit und die diversen Geschäftsmodelle der Waldbewirtschaftung, die gleichzeitig die Bereiche der Ökonomie und Ökologie versöhnen müssen.

Die Mitglieder der Arbeitsgruppen erleben einen alle Sinne ansprechenden Informationstag zwischen Historie und Moderne. Riesige Maschinen mit ausgefeilter, zukunftsweisender Technik, Bewirtschaftung und Überwachung großflächiger Forstgebiete durch den Einsatz von Hochleistungsdrohnen waren eine Seite der Medaille. Die andere Seite waren die beeindruckenden in der Forstwirtschaft arbeitenden Zugpferde. Die Interessensgemeinschaft Deutscher Zugpferde führten ihre 6. Deutschen Meisterschaften der Pferderücker durch und zeigte wie schonend und zugleich effektiv ihre Arbeit gestaltet werden kann.

Das Thema gesunde Waldstrukturen hatte vor allem die Lichtenauer Forstverwaltung im Blick, mit einem reizvollen Rätsel stellte sie alle Baumarten vor, während Mitarbeiter des Landesbetriebes Wald und Holz NRW auf einem Lehrpfad zeigten wie viel CO2 im Wald gespeichert wird. Im großen Zelt des Landesbetriebes, in dem es noch einmal um die energetische und bauliche Nutzung des Naturstoffes Wald ging, endete der Rundgang. Die beiden Klimaschutzmanager schauten zum Schluss in zufriedene Gesichter, für die tägliche Arbeit in den Umweltarbeitsgruppen gibt es jetzt viel aufzuarbeiten.

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