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Gedenktag an die Corona-Toten

Gedenktag an die Corona-Toten

Artikel vom 16.04.2021

„Hinter jeder Zahl steht ein persönliches Schicksal“

Am 18. April gedenkt Deutschland den Corona-Toten

Kreis Paderborn (krpb). Auf Aufruf von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier gedenkt Deutschland am Sonntag, den 18. April, den Menschen, die im Zusammenhang mit einer COVID-19-Infektion verstorben sind. Fast 80.000 Corona-Erkrankte sind in Deutschland nach Angaben des Robert-Koch-Instituts verstorben, im Kreis Paderborn sind es 145 Menschen (beides: Stand 16. April 2021). „Jeden Tag lesen wir Zahlen – Neuinfektionen, Genesene und eben Todesfälle – und das seit nunmehr über einem Jahr. Wie schnell vergessen wir dabei: Hinter jeder Zahl steckt ein persönliches Schicksal. Steckt eine Familie, die trauert und sich fragt, wie viel Zeit sie noch mit ihrem geliebten Angehörigen gehabt hätte, wenn Corona nicht unser aller Leben verändert hätte“, sagt Landrat Christoph Rüther. Der Kreis und die Städte und Gemeinden beteiligen sich daher an dem Gedenktag: Am Sonntag werden vor dem Kreishaus und allen Rathäusern im Kreis die Fahnen zu Ehren der Toten in Trauerbeflaggung auf Halbmast wehen.

„Jeden Tag vernehmen wir eine hohe Zahl von Todesfällen und vergleichen diese Zahl mit dem Vortag. Doch steht hinter jedem einzelnen Todesfall ein Name, ein Schicksal und viele trauernde Angehörige. Wir sind nicht nur Beobachter sondern mittendrin. Allen besonders Betroffenen wollen wir im gesamten Kreis in Gedanken sehr nahe sein“, erklärt Michael Berens, Bürgermeister von Hövelhof und Sprecher der Bürgermeisterin und Bürgermeister im Kreis Paderborn. Gerade in den letzten Tagen nach Ostern steigen die Infektionszahlen wieder. Zwar steigt die Zahl der Todesfälle nicht proportional mit an, da viele der älteren und besonders gefährdeten Menschen bereits geimpft sind, doch verdeutlicht der aktuelle Anstieg nur allzu schmerzlich, dass die Pandemie noch nicht vorbei ist. „Lassen Sie uns am Sonntag gemeinsam der Toten gedenken und für ihre Familien beten“, rufen Rüther und Berens die Bürgerinnen und Bürger auf. Gleichzeitig solle das Gedenken eine Mahnung sein, dass weiterhin Vorsichtsmaßnahmen nötig sind, um die Pandemie einzudämmen.

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