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Gesundheitsinitative

Gesundheitsinitative

Start der Initiative „Gesund von Anfang an durch Bewegung und Ernährung“

Diese Gesundheitsförderung wird nun im großangelegten Rahmen durch den Start der Initiative „Gesund von Anfang an durch Bewegung und Ernährung“ in Bad Wünnenberg mit Leben gefüllt. Sie soll einen Beitrag zur Gesundheitsförderung im Stadtgebiet leisten und die gesundheitliche Ungleichheit reduzieren. Ziel ist es, die Einstellungen und Gewohnheiten, vor allem der Kinder und Jugendlichen in Kindergärten und Schulen, hinsichtlich der Bewegung und Ernährung im Stadtgebiet nachhaltig zu verändern. Hierfür werden gemeinsam mit Kooperationspartnern wie Kindergärten und Schulen verhaltensund verhältnisbezogene Maßnahmen entwickelt und realisiert. Die Stadt Bad Wünnenberg konnte Expertinnen der Universität Paderborn gewinnen, die über einen Zeitraum von drei Jahren zwei Projekte in der Stadt durchführen. „Es ist wichtig, dass wir als Stadt – gemeinsam mit unseren Partnern und Unterstützern – einen Beitrag für die Gesunderhaltung unserer Bürger leisten. Daher freue ich mich nun sehr, dass diese große, zukunftsweisende Initiative ihre Arbeit aufnimmt“, erklärt Bürgermeister Christoph Rüther.

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„Aktive Kids in Bad Wünnenberg“

Besonderer Dank gelte den Förderern der Projekte. Die Energiestiftung Sintfeld fördert das Projekt „Aktive Kids in Bad Wünnenberg“ mit 90.000 Euro. Ergänzt werden diese Mittel durch weitere Ressourcen der Universität Paderborn. Das Projekt wird von Prof. Dr. Miriam Kehne vom Arbeitsbereich Kindheits- und Jugendforschung im Sport der Universität Paderborn geleitet. Dieses Projekt zielt auf eine Bewegungsförderung von Kindern und Jugendlichen in Kita und Schulen ab, wobei der Schwerpunkt zunächst auf den drei Grundschulen der Stadt Bad Wünnenberg liegt. „Ziel ist es hier den schulischen Alltag 1 der Kinder bewegungsfreundlicher zu gestalten und somit die Bewegungszeit der Heranwachsenden zu erhöhen. Eine Zusammenarbeit aller Akteure ist für eine nachhaltige Umsetzung unbedingt anzustreben“, so Prof. Dr. Miriam Kehne des Arbeitsbereichs Kinder- und Jugendforschung im Sport. Alle Maßnahmen sollen in enger Abstimmung mit den Institutionen erfolgen und an den individuellen Gegebenheiten und Bedarfen ausgerichtet sein. Für Grundschüler könnten das z.B. die Einführung des bewegten Schulwegs „Walking Bus“, Bewegungspausen im Unterricht oder weitere Bewegungsangebote und -anlässe sein. Neben Sensibilisierungen und Qualifizierung sind zur Netzwerkarbeit und zur Unterstützung der Nachhaltigkeit runde Tische zum Thema Bewegungsförderung für Multiplikatoren angedacht. Mit einer ersten Maßnahme konnte bereits im September begonnen werden. Hier erhalten die Kinder im Rahmen eines Konzepts zur motorischen Grundausbildung einen spezifisch gestalteten Sportunterricht, der sich inhaltlich an den Lehrplanvorgaben orientiert.

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„Bad Wünnenberg – gesunde Lebenswelten gemeinsam gestalten“

Das Projekt „Bad Wünnenberg – gesunde Lebenswelten gemeinsam gestalten“ wird mit 141 500 € von den gesetzlichen Krankenkassen in Nordrhein-Westfalen gefördert. Es zielt schwerpunktmäßig auf die Stärkung von Gesundheitskompetenzen im Bereich Ernährung und Bewegung ab und fördert auch die psychische Gesundheit. Zielgruppen sind neben Kindern und Jugendliche auch Senioren und Menschen mit Behinderung. „Die Stadt Bad Wünnenberg hat ein überzeugendes Konzept eingereicht, dass eine Gesamtstrategie beinhaltet und die Menschen erreichen will, die bislang gesundheitsförderliche Angebote nicht wahrgenommen haben. An der Entwicklung dieses Konzeptes werden die Menschen beteiligt“, so Tanja Koch, Vertreterin der gesetzlichen Krankenkassen in NRW. Die Maßnahmen können je nach Wunsch und Bedarf der Zielgruppe ganz unterschiedlicher Art sein. Sie reichen von Schulungen zur Ernährungsbildung, dem Anlegen von Kräuterbeeten in Schulen, gemeinsamen Wanderungen für Senioren bis hin zu öffentlichen Vorträgen zur Gesundheitsförderung. Prof. Dr. Kirsten Schlegel-Matthies vom Institut für Ernährung, Konsum und Gesundheit der Universität Paderborn leitet das Projekt. Inhaltliche beraten wird das Projekt darüber hinaus vom Landeszentrum Gesundheit NRW.

________________________________________________________________________________ Mit der Auftaktveranstaltung am Donnerstag, 10. Oktober, zu der alle Kooperationspartner eingeladen wurden, wird der Startschuss für die Initiative gegeben. Basis für den Erfolg ist die gemeinschaftliche Weiterentwicklung gesunder Lebenswelten im Stadtgebiet.
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