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„Wer stolpert achtet aktiv auf seinen Weg“

„Wer stolpert achtet aktiv auf seinen Weg“

Artikel vom 17.05.2022

Verlegung der STOLPERSTEINE in Haaren

Unter den Augen von circa 150 Zuschauerinnen und Zuschauern verlegten Bürgermeister Christian Carl, Ortsvorsteher Norbert Münster und der Heimat und Verkehrsverein Haaren am vergangenen Freitag drei STOLPERSTEINE an der Paderborner Straße. Die Steine sind ein Kunstprojekt von Gunter Demnig und erinnern an Julius, Jacob und Helene Rosenberg, die als Opfer des Nationalsozialismus umkamen oder aus ihrer Heimat vertrieben wurden. Die drei Steine sind die ersten im gesamten Stadtgebiet.

Der Künstler platziert die STOLPERSTEINE an den letzten selbstgewählten Wohnorten von Opfern der NS-Zeit. In diesem Fall an der Paderborner Straße 17 und 19 in Haaren. Bürgermeister Christian Carl stellte die Besonderheit dieser Alltagsdenkmäler heraus und lud die Menschen zum gedanklichen Stolpern und sich fallen lassen ein. Er mahnte, dass man häufig erst dann aktiv auf den Weg achte, wenn man stolpert. „Ich möchte stolpern und immer wieder erinnert werden, damit so etwas nie wieder passiert“, so Carl.

Zur Verlegung dieser besonderen Steine ist auch die Familie der Rosenbergs aus der ganzen Welt angereist. Die weiteste Reise haben die Töchter von Julius Rosenberg auf sich genommen und reisten aus Israel ins Stadtgebiet.

Die feierliche Verlegung wurde durch musikalische Beiträge der Grundschülerinnen und Grundschüler aus Haaren sowie durch ergreifende Wort-, Poesie- und Musikbeiträge der Familie untermalt. Bei der anschließenden Veranstaltung des Heimat- und Verkehrsvereins Haaren im Gemeindehaus berichtete die Familie Rosenberg ausführlich über das Leben von Julius, Jacob und Helene Rosenberg.

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